Giger's Triumph

Giger's Triumph

06.09.2026

Nach fünf Jahren fand das traditionsgespickte Kilchbergerschwinget wieder statt. Aufgrund des Jubiläumsschwingfestes wurde das Schwingfest beim letzten Mal um ein Jahr verschoben. Das 26-köpfige Kern-OK, welches seit drei Jahren mit der Planung dieses eidgenössischen Anlasses beschäftigt war, scheute keine Mühen den 10'000 angereisten Zuschauern die Beste Seite Zürich’s zu zeigen, mit Erfolg. Das stärkste Teilnehmerfeld der Schweiz, angeführt von den insgesamt 34 Eidgenossen, kämpfte um die Ehre, den Sieg in den eigenen Teilverband zu bringen. 

Zunächst drängten sich die Nordostschweizer in eine sehr gute Position, mit Damian Ott und Samuel Giger an der Spitze, dicht gefolgt von Marco Good, Armon Orlik, Andy Signer und den Schneider Brüdern. Entgegen der Erwartungen löste der Berner Teilverband die NOS-Spitze im dritten Gang ab und übernahm das Segel. Allen voran Matthieu Burger, Bernhard Kämpf, Michael Ledermann und Lars Zaugg auf dem ersten Rang. Der Titelverteidiger Fabian Staudenmann gab bereits im ersten Gang, mit einem Remis gegen Amon Orlik, Punkte ab. 

Ihren Weg in den Schlussgang erkämpften sich der Titelverteidiger Samuel Giger und der Sieger des Innerschweizerischen Schwingfestes 2024 Marcel Bieri. Die beiden begegneten sich bisher dreimal, wobei Giger den Kampf zweimal für sich entscheiden konnte. Einmal gingen sie gestellt auseinander. Die Erfahrungswerte zeigen dabei eindeutig auf den Thurgauer Eidgenossen. Beide wiesen eine Bilanz von vier Siegen und einer Niederlage auf, Giger mit einem Viertel Punkt Vorsprung auf Bieri. 

Beim dritten Zusammengreifen konnte der vierfache Eidgenosse Giger seinen Kontrahenten Bieri mit einem Kurz überwältigen und direkt ins Sägemehl werfen. Giger ist, nach Karl Meli, erst der zweite Schwinger, dem es gelang seinen Titel am Kilchbergerschwinget erfolgreich zu verteidigen. Bieri fiel nicht weit zurück und sicherte sich den alleinigen zweiten Schlussrang. 

Die Farben des Winterthurer Stadtklubs wurden durch den Turnerschwinger Janos Bachmann vertreten. Als erste Aufgabe wurde ihm der Eidgenosse Sven Lang eingeteilt. Leider überwältigte der Luzerner den sechs Jahre jüngeren Wildberger schon nach kurzer Gangdauer. Auch an den nächsten beiden Kontrahenten, den Teilverbandskranzern Lukas Heinzer und Fredi Bruhin, biss Bachmann sich die Zähne aus. In der vierten Begegnung stellte sich dann endlich der Erfolg ein und Bachmann bodigte Luc Bissig nach mehreren Angriffen von beiden Seiten. Da er am Boden noch nachdrücken musste, gab es keine 10.00 und somit schied er aus dem Wettkampfgeschehen aus. Bachmann erkämpfte sich insgesamt 35.25 Punkte auf dem Rang 22a.


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