Nach fünf Jahren fand das traditionsgespickte Kilchbergerschwinget wieder statt. Aufgrund des Jubiläumsschwingfestes wurde das Schwingfest beim letzten Mal um ein Jahr verschoben. Das 26-köpfige Kern-OK, welches seit drei Jahren mit der Planung dieses eidgenössischen Anlasses beschäftigt war, scheute keine Mühen den 10'000 angereisten Zuschauern die Beste Seite Zürich’s zu zeigen, mit Erfolg. Das stärkste Teilnehmerfeld der Schweiz, angeführt von den insgesamt 34 Eidgenossen, kämpfte um die Ehre, den Sieg in den eigenen Teilverband zu bringen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere treuen Helferinnen und Helfer!
Am Samstag, 17. Oktober 2026, lud der Schwingklub Winterthur zum Helferessen ins Restaurant Liebenau nach Kollbrunn ein. Im gemütlich eingerichteten und geheizten Zelt, das dem Männerchor Kollbrunn gehört, trafen sich zahlreiche Helferinnen und Helfer, die Jahr für Jahr mit viel Herzblut und grossem Engagement zum Gelingen des Eschenbergschwingets beitragen.
Kulinarischer Genuss mit viel Herzblut
Das Wirtepaar Doris und Rolf Bösch verwöhnte uns mit einem wunderbaren Nachtessen. Aus dem Oklahoma-Grill gab es einen herrlich zarten, über viele Stunden gegarten Braten, begleitet von einem ausserordentlich feinen Kartoffelgratin und köstlichem Rüebli Gemüse. Eigentlich hätte es auch noch grünen Salat gegeben, doch bei so vielen Leckereien war auf manchem Teller schlicht kein Platz mehr dafür. :-)
Die Schwingsaison neigt sich, nach dem Saisonhöhepunkt der Aktiven, dem Kilchbergerschwinget, langsam dem Ende zu. Doch nicht für die Nachwuchsschwinger und den Schwingklub Winterthur. Am Wochenende vom 12. & 13. September standen diverse Athleten im Einsatz. Zuerst traten vier Jungschwinger in Zürich am Seebacher Buebeschwinget an und am Tag darauf wurde das Klubschwingt in Turbenthal durchgeführt. Einmal mehr in den vorderen Rängen, konnte sich am Samstag Rick Strebel platzieren. Er stand nach fünf Gängen mit einem einwandfreien Notenblatt da und durfte trotz des verlorenen Schlussganges den ersten Rang teilen, mit 58.75 Punkten und der Auszeichnung. In derselben Kategorie (2017-2019) durfte sich Finn Löffler mit 55.25 Punkten auf dem Rang 11b ebenfalls die Auszeichnung überreichen lassen. Er konnte drei Kontrahenten besiegen, dreimal musste er Sägemehl schlucken.
Am Mittwoch, 26. August um 08.15 Uhr trafen sich 30 Veteraninnen und Veteranen an der Lagerhausstrasse in Winterthur und stiegen in den Car der Firma Nüssli aus Agasul. Dieser konnte mit Edi Nüssli am Steuer pünktlich um 08.30 Uhr zur Autobahn A1 Richtung Zürich starten. Zügig fuhren wir am Brüttiseller-Kreuz vorbei, dann durch den Gubrist Tunnel. Nach dem Gubrist ging es weiterhin zügig vorwärts bis zu Wiggertaler-Kreuz. Ab dort fuhren wir weiter auf der A2 Richtung Luzern. Diese verliessen wir in Dagmersellen um auf der Hauptstrasse durch Altishofen, Nebikon und Schötz nach Alberswil zu fahren. Beim dortigen Erlebnishof Burgrain machten wir einen Kaffeehalt. Die Plätze in der heimeligen Burgrainstube war für unserer Reisegruppe reserviert. Dank der guten Organisation des sehr freundlichen Personals wurde uns innert kürzester Zeit Kaffee und Gipfeli aus der Hofbäckerei serviert. Zu aller Überraschung wurde die Kaffeerunde und die Gipfeli von Markus Speich bezahlt.
Einige Teilnehmer der Reisegruppe ergriff noch die Möglichkeit im angrenzenden Hofladen einige Spezialitäten einzukaufen. Um 11.30 Uhr ging unsere Reise weiter über Willisau, Menznau, und Wolhusen ins Entlebuch, wo wir in Wiggen die Abzweigung Richtung Thun nahmen. In Schangnau musste scharf nach links abgebogen werden. Jetzt war unser Ziel das Kemmeriboden-Bad nicht mehr weit entfernt, so dass wir um 11.50 Uhr dort ankamen. Der Chef Reto Invernizzi persönlich begrüsste uns am Eingang mit Handschlag und ein paar freundlichen Worten. Für uns war ein sehr gemütliches «Stübli» vorbereitet. Die weiss gedeckten Tische und die bezaubernde Tischdekoration hat allen sehr gut gefallen.
Vorschau Kilchbergerschwinget
Am Samstag, 5. September findet, nach fünf Jahren, das traditionsreiche Kilchbergerschwinget wieder statt. Das Schwingfest mit eidgenössichem Charakter, welches turnusgemäss alle sechs Jahre stattfindet, musste im Jahr 2020 coronabedingt um ein Jahr verschoben werden.
Insgesamt werden die 60 besten Schwinger, die «Bösen», anfangs September auf Zürcher Boden in die Zwilchhosen steigen.
Rund um die zwei Sägemehlringe werden sich 10'000 Zuschauer den interessanten Zweikämpfen widmen und mitfiebern.
Der Schwingklub Winterthur freut sich, das alljährlich stattfindende Klubschwinget am Sonntag, 13. September 2026 in Seelmatten (Turbenthal) auf dem Hof der Familie Bieri durchzuführen.
Gegeneinander antreten, werden alle Aktiv- und Jungschwinger des gesamten Schwingklubs Winterthur. Sie werden den fairen und urchigen, Schweizer Nationalsport gegen die eigenen Klubkollegen bestreiten. Am Nachmittag wird ein Schnupperschwinget für Kinder und Jugendliche angeboten. Die Schwinger werden um 11.00 Uhr zum Kampf antreten. Später finden die Schlussgänge und anschliessend die Rangverkündigung statt. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Alljährlich im Herbst dürfen die Jungschwinger an der Thurgauer Messe am WEGA-Buebeschwinget teilnehmen. Auch in diesem Jahr fanden drei Schwinger von Winterthur den Weg nach Weinfelden.
Bei den jüngsten (2017-2020) schwang Rick Strebel mit und platzierte sich mit genau 57.00 Punkten auf Rang 8b. Den Start machte er mit zweimal der Maximalnote. Leider kam ihm der Drittplatzierte Res Weber (Saas im Prättigau/ GR) in die Quere und warf ihn auf den Rücken. Nach weiteren zwei Maximalsiegen, liess er sich nochmals bezwingen.